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Kommunales Inventar der schutzwürdigen kunst- und kulturhistorischen Objekte

Nach über eineinhalb jähriger Arbeit konnte per Ende 2018 das Inventar abgeschlossen werden. Nachdem der Kanton seine Stellungnahme abgegeben hat, ist das Inventar nun öffentlich zugänglich

Am 23. August 2016 beschloss der Gemeinderat, ein kommunales Inventar der schutzwürdigen kunst- und kulturhistorischen Objekte gemäss § 203 des Zürcher Planungs- und Baugesetzes (PBG) zu erstellen. Am 31. Januar 2017 erfolgte der denkmalpflegerische Auftrag hierzu an die Firma IBID, Winterthur und gleichzeitig gab der Gemeinderat den für die Erarbeitung notwendige Kredit frei. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um dem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Im März 2017 fand die Kickoff-Sitzung mit der IBID statt und die Arbeiten konnten beginnen.

Das kommunale Inventar wird vom Gemeinderat festgesetzt (§ 203 Abs. 2 und § 211 Abs. 2 PBG). Es verpflichtet grundsätzlich nur die Behörden, nicht aber die betroffenen Grundeigentümer, weshalb es lediglich eine Zusammenstellung von potentiell schutzwürdigen Objekten darstellt. Die Aufnahme eines Objektes ins Inventar kann daher auch nicht mit Rechtsmitteln angefochten werden, zumal es sich bei dieser Information um keine Mitteilung im Sinne von § 209 PBG handelt. Erst wenn dereinst ein konkretes Bauvorhaben ansteht, das den vermuteten Schutzcharakter beeinträchtigen könnte, muss die Schutzwürdigkeit vertieft abgeklärt werden. Den Entscheid über eine förmliche Unterschutzstellung oder Entlassung aus dem Inventar trifft dannzumal der Gemeinderat, wogegen Rechtsmittel ergriffen werden können.

Die Inventarisierung der möglichen Schutzobjekte auf dem Gemeindegebiet Weisslingen erfolgte in zwei Phasen: ln einer ersten Phase galt es, die für ein Inventar ausgewählten Objekte mittels Begehung zu prüfen und die Archive zu konsultieren. Ein Inventarvorschlag in Form von Datenblättern mit Fotos, Bewertungsmatrix und Kurzeinschätzung hat die erste Phase abgeschlossen.

Mitte 2018 legte die IBID den Inventarentwurf dem Gemeinderat zur Beratung vor. An zwei Sitzungen wurde Objekt für Objekt diskutiert und entschieden, welche im Inventar festzusetzen sind. Am 4. September 2018 erfolgte im Gemeinderat mittels Beschluss die definitive Festsetzung. Die zweite Phase wurde hiermit ebenfalls beendet.

Die Arbeiten sind nun definitiv abgeschlossen und die notwendigen Beschlüsse der zuständigen Behörden liegen vor. Das Inventar kann mit heutigem Datum öffentlich eingesehen werden. Es liegt nun auf der Gemeindeverwaltung auf und kann zusätzlich auf der Homepage unter https://www.weisslingen.ch/bauamt.html abgerufen werden.

Bei Fragen zum Inventar steht Marcel Ehlers, Leiter Abteilung Hochbau und Liegenschaften, gerne zur Verfügung.

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Gemeinderat Weisslingen

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